MRI-Daten, die zeigen, dass TYSABRI® die Remyelinisierung förderte, werden auf der 61. Jahrestagung der American Academy of Neurology präsentiert
* Reuters is not responsible for the content in this press release.
-- Zusätzliche Daten deuten auf verbesserte klinische und patientenberichtete Ergebnisse für TYSABRI-Patienten hin -- SEATTLE--(Business Wire)-- Biogen Idec (NASDAQ: BIIB) und Elan Corporation, plc (NYSE: ELN) legten heute die Ergebnisse einer Studie vor, welche anhand fortgeschrittener MRI-Messungen zeigte, dass TYSABRI® (Natalizumab) die Regenerierung und Stabilisierung von Schäden an der Myelinscheide förderte. Die Schäden an der Myelinscheide rufen die Symptome der Multiplen Sklerose (MS) hervor. Weitere Übersichtsdarstellungen, die auf der Tagung präsentiert werden, veranschaulichen, wie TYSABRI die Körperfunktionen und patientenberichteten Ergebnisse einiger Patienten im Hinblick auf kognitive Fähigkeiten, Lebensqualität und Müdigkeit verbessern kann. TYSABRI ist das erste zugelassene MS-Medikament, von dem Daten vorliegen, die andeuten, dass einige Anzeichen des Fortschreitens der Krankheit angehalten werden können. Das starke in klinischen Studien nachgewiesene Wirksamkeitsprofil, wird durch diese Daten erweitert und könnte zur Neudefinierung von Erfolg bei der MS-Behandlung beitragen. „Was wir anhand dieser MRI-Daten ersehen konnten, legt nahe, dass TYSABRI die Kapazität zur Reparatur und möglicherweise Wiederherstellung der beschädigten Myelinscheide haben könnte, welche die Nervenfasern schützt. Die Ergebnisse dieser Studie unterstützen die fortgesetzte Untersuchung der möglichen Auswirkungen von TYSABRI auf diesen Prozess", sagte Robert Zivadinov, MD, vom Jacobs Neurological Institute in Buffalo, N. Y., der wissenschaftliche Leiter der Remyelinisierungsstudie. „TYSABRI verändert die Art und Weise, auf die Neurologen und Patienten den Erfolg der Behandlung von MS definieren", sagte Michael Panzara, M.D., M.P.H., Vice President und Chief Medical Officer of Neurology von Biogen Idec. „Diese auf der AAN-Konferenz vorgelegten MRI-Daten sind ein frühes Indiz, dass TYSABRI vielleicht nicht nur das Fortschreiten von MS verlangsamt, sondern auch in der Lage sein könnte, den von der Krankheit angerichteten Schaden rückgängig zu machen." „Jeden Tag erkennen mehr Patienten, dass TYSABRI einen neuen Ansatz für das Verständnis und die Behandlung ihrer Krankheit darstellt", erklärte Carlos Paya, M.D., Ph. D., der Präsident der Elan Corporation. „Diese jüngsten Analysen bauen die beeindruckenden Erkenntnisse, die wir bisher über TYSABRI gewonnen haben, weiter aus." TYSABRI trug zur Stabilisierung und Reparatur von Schäden an der Myelinscheide bei Die Bildgebungsstudie, an der insgesamt 110 Patienten teilnahmen, verwendete eine fortgeschrittene MRI-Technologie namens Voxel-Wise MTR, um Läsionen und normales Gehirngewebe zu messen. Die Studie zeigte, dass TYSABRI die Remyelinisierung besser förderte als Interferon Beta-1a IM und normale Behandlungsmethoden. Der Effekt von TYSABRI auf Läsionen und normal erscheinendes Gehirngewebe (NABT) bei rezidivierender MS wurde durch eine Voxel-Wise-Bildgebungsmethode ausgewertet, welche die Magnetisierungstransferratio (MTR) nutzt. Die VWMTR ist als ein leistungsstarkes Instrument zur Beobachtung der Krankheitsaktivität von MS und der Wirksamkeit therapeutischer Eingriffe bei MS-Patienten anerkannt. Die Studie beobachtete 62 MS-Patienten, die TYSABRI erhielten, 26 MS-Patienten, die Interferon Beta-1a IM verabreicht bekamen sowie 22 nach Alter und Geschlecht eingeteilte Patienten, die auf herkömmliche Weisen behandelt wurden, über einen 12-Monatszeitraum. Für jeden Patienten wurden MTR-Volumensprofile am Anfang und in der Mitte des Studienzeitraums erstellt. Das daraus gewonnene VW-Subtraktionsprofil wurde mittels eines TFCE-Algorithmus (Threshold-Free Cluster Enhancement) verfeinert und anhand einer patientenspezifischen Monte-Carlo-Simulation wurde die Signifikanzschwelle ermittelt. Über der Schwelle liegende Volumen (95. Perzentil) wurden für sowohl Bereiche zunehmender (remyelisierender) als auch Bereiche abnehmender (demyelisierender) MTR-Voxel quantifiziert, welche einen Volumenwert repräsentieren. Bei der Folgeuntersuchung gab es hinsichtlich abnehmender VWMTR-Volumen von normal erscheinendem Gehirngewebe keinen signifikanten Unterschied zwischen den mit TYSABRI behandelten Patienten und den herkömmlich behandelten Kontrollgruppen. Patienten mit rezidivierender-remittierender MS beider Behandlungsgruppen zeigten ein höheres Remyelinisierungspotenzial und eine weniger ausgeprägte Demyelisierung als Patienten mit rezidivierender sekundär fortschreitender MS. Die Veränderungen des VWMTR-Volumens von NABT (zunehmend oder abnehmend) lag fast 3- bis 5-mal über den Veränderungswerten, die für das Volumen von T2-Läsionen beobachtet wurden. Daraus lässt sich schließen, dass die VWMTR-Methode ein wesentlich empfindlicherer Ansatz zur Erfassung von Veränderungen der Demyelinisierung und Remyelinisierung im Zeitablauf ist, als läsionsbasierte Volumenmessungen. Die Übersichtsdarstellung zur Veranschaulichung der Studie mit dem Titel: Natalizumab (Tysabri®) Promotes Remyelination in Patients with Multiple Sclerosis. A Voxel-Wise Magnetization Transfer Imaging Case-Control Study (P03.071) steht am Dienstag, dem 28. April 2009 um 16.00 Uhr PDT zur Ansicht zur Verfügung. TYSABRI erhöhte die kumulative Wahrscheinlichkeit anhaltender Verbesserungen von Behinderungen für Patienten mit rezidivierender MS deutlich Die Übersichtsdarstellung zur Veranschaulichung der Studie mit dem Titel: Sustained Improvement in Physical Disability with Natalizumab in Patients with Relapsing Multiple Sclerosis (P06.131) steht am Mittwoch, dem 29. April 2009 um 16.00 Uhr PDT zur Ansicht bereit. Daten dieser Post-hoc-Analyse wurden zuvor auf dem 2008 World Congress on Treatment and Research in Multiple Sclerosis präsentiert. Die Daten zeigten, dass TYSABRI im Vergleich zu einem Placebo die kumulative Wahrscheinlichkeit anhaltender Verbesserungen der körperlichen Behinderungen von Patienten bei einer Behandlungsdauer von über zwei Jahren signifikant steigerte. Bei Patienten mit einem Ausgangswert von ≥ 2,0 auf der EDSS-Skala über den Behinderungsgrad steigerte die Behandlung mit Natalizumab die Wahrscheinlichkeit anhaltender Behinderungsverbesserungen um 69 Prozent im Vergleich zu einer Placebobehandlung. Bei den gleichen Patienten lag die Wahrscheinlichkeit für anhaltende Verbesserungen mit TYSABRI bei 29,6 Prozent (n=417) im Vergleich zu 18.7 Prozent für placebobehandelte Patienten (n=203) (p=0,006). Bei Patienten mit einem EDSS-Grad von ≥ 2,0 und hochgradiger Krankheitsaktivität zu Beginn der Studie war der Unterschied zwischen den Gruppen mit 35,5 Prozent für TYSABRI (n=103) und 15,4 Prozent für Placebo (n=40) sogar noch größer (p=0,045) . Studie über patientenberichtete Ergebnisse Bei dieser Studie wurden Patienten mit rezidivierender-remittierender MS gebeten, nach drei Monaten Behandlungsdauer ihre Verbesserungen mittels validierter Hilfsmittel zur Ergebniserfassung anzugeben. Die auf der AAN-Konferenz präsentierten Übersichtsdarstellungen zeigen, dass die Patienten insgesamt nach der dritten TYSABRI-Infusion signifikante Verbesserungen der kognitiven Fähigkeiten und der allgemeinen und krankheitsspezifischen Lebensqualität sowie geringere Grade von Ermüdung meldeten. Die laufende einjährige Längsschnittstudie untersucht die Gesundheitsergebnisse aus der Patientenperspektive vor Beginn der Einnahme von TYSABRI und in festgelegten Zeitabständen danach. Eine der Übersichtsdarstellungen mit dem Titel: Early Effects of Natalizumab on Patient Reported Fatigue and Cognitive Function (P02.142) wurde am Dienstag, dem 28. April um 11.30 Uhr PDT zur Einsicht bereitgestellt und ein zweites Poster mit dem Titel: Change in Health-Related Quality of Life in Multiple Sclerosis Patients Receiving Natalizumab (P05.144) wird am Mittwoch, dem 29. April 2009 um 11.30 Uhr PDT zur Ansicht bereitstehen. Über TYSABRI TYSABRI ist ein Behandlungsmittel, das in den USA für rezidivierende Formen von MS und in der EU für rezidivierende-remittierende MS zugelassen ist. Im New England Journal of Medicine veröffentlichten Daten zufolge führte eine Behandlung mit TYSABRI nach zwei Jahren zu einer relativen Verringerung der jährlichen Schubrate von 68 Prozent (p<0,001) im Vergleich zu einer Placebobehandlung und verringerte das relative Risiko der Behinderungsprogression um 42-54 Prozent (p<0,001). Anfang 2008 wurde TYSABRI in den USA zugelassen, um eine klinische Reaktion und Remission bei Erwachsenen Patienten mit moderatem bis schwerem Morbus Crohn (CD) hervorzurufen und aufrechtzuerhalten, bei denen eine Entzündung vorliegt und die unzureichend auf konventionelle CD-Behandlungen und TNF-Alpha-Inhibitoren ansprechen oder diese nicht vertragen. Laut den vollständigen US-Verschreibungsinformationen hält der Effekt von TYSABRI bei 54 Prozent der Patienten, die auf das Medikament ansprachen, ein Jahr lang bei jeder Visite an. Dieser Anteil der Placebogruppe kam auf 20 Prozent (p<0,001), woraus sich eine Behandlungsdifferenz von 34 Prozent ergibt. TYSABRI erhöht das Risiko der Erkrankung an einer progressiven multifokalen Leukoencephalopathie (PML), einer opportunistischen Virusinfektion des Gehirns, die gewöhnlich tödlichen Ausgang nimmt oder Schwerbehinderung zur Folge hat. PML-Fälle wurden bei Patienten berichtet, denen kurz vor der TYSABRI-Therapie oder gleichzeitig Immunmodulatoren oder Immunsuppressiva verabreicht wurden, sowie bei Patienten, die TYSABRI als Monotherapie erhielten. Zu weiteren schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen, die bei mit TYSABRI behandelten Patienten aufgetreten sind, gehörten Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Anaphylaxie) und Infektionen. Schwerwiegende opportunistische und sonstige atypische Infektionen wurden bei Patienten beobachtet, denen neben der TYSABRI-Therapie zum Teil gleichzeitig Immunsuppressiva verabreicht wurden. Herpesinfektionen waren bei den mit TYSABRI behandelten Patienten geringfügig häufiger. Bei den klinischen Studien zu MS und MC waren Inzidenz und Häufigkeit von anderen schwerwiegenden nachteiligen Ereignissen, einschließlich schwerer Infektionen, bei Patienten die TYSABRI bzw. ein Placebo erhielten, ausgeglichen. Zu den gewöhnlichen unerwünschten Ereignissen, die bei den mit TYSABRI behandelten MS-Patienten berichtet wurden, gehörten Kopfschmerzen, Müdigkeit, Infusionsreaktionen, Harnwegsinfektionen, Gelenk- und Gliederschmerzen sowie Hautausschläge. Weitere häufig auftretende nachteilige Ereignisse, die bei mit TYSABRI behandelten MC-Patienten berichtet wurden, waren Atemwegsinfektionen und Übelkeit. Eine klinisch signifikante Schädigung der Leber wurde bei mit TYSABRI behandelten Patienten nach der Markteinführung berichtet. TYSABRI ist in über 40 Ländern zugelassen. Für weitere Informationen über TYSABRI besuchen Sie bitte www.tysabri.com, www.biogenidec.com oder www.elan.com oder wählen Sie 1-800-456-2255. Über Biogen Idec Biogen Idec setzt neue Maßstäbe in therapeutischen Bereichen, in denen erhebliche medizinische Versorgungslücken bestehen. Biogen Idec wurde im Jahr 1978 gegründet und ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Entdeckung, Entwicklung, Herstellung und Kommerzialisierung innovativer Therapien. Biogen Idecs wichtige Produkte zur Behandlung von Krankheiten wie Lymphomen, Multiple Sklerose und rheumatoide Arthritis kommen Patienten in über 90 Ländern zugute. Produktinformationen, Pressemitteilungen und zusätzliche Informationen über das Unternehmen finden Sie unter www.biogenidec.com. Über Elan Die Elan Corporation, plc ist ein auf Neurowissenschaften spezialisiertes Biotech-Unternehmen, das sich für ein besseres Leben der Patienten und ihrer Familien einsetzt und dazu bedeutende medizinische Versorgungslücken, die noch immer in aller Welt bestehen, mit wissenschaftlicher Innovation angeht. Elans Aktien werden an den Börsen von New York, London und Dublin gehandelt. Weitere Informationen über das Unternehmen finden Sie unter http://www.elan.com. Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab. ANSPRECHPARTNER FÜR DIE PRESSE: Biogen Idec Shannon Altimari, 617-914-6524 oder Elan Mary Stutts, 650-794-4403 oder Jonathan Birt, 212-850-5664 oder +44 20 7269 7205 oder ANSPRECHPARTNER FÜR INVESTOREN: Biogen Idec Eric Hoffman, 617-679-2812 oder Elan Chris Burns, + 353 1 709 4444 oder 800 252 3526 oder David Marshall, +353 1 709 4444 Copyright Business Wire 2009
Comments (0)
This discussion is now closed. We welcome comments on our articles for a limited period after their publication.



Follow Reuters