Human Genome Sciences und GlaxoSmithKline geben positive Ergebnisse der zweiten von zwei Phase-3-Studien von BENLYSTA bei systemischem Lupus erythematodes bekannt

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Mon Nov 2, 2009 9:38pm EST

- BENLYSTA (Belimumab) 10 mg/kg plus Standardtherapie erreichen primären
Wirksamkeitsendpunkt durch Erreichen einer statistisch signifikanten
Verbesserung der Ansprechrate bei Patienten gegenüber Placebo plus
Standardtherapie in Woche 52 von BLISS-76 -

- Primärer Wirksamkeitsendpunkt in zwei entscheidenden Phase-3-Studien gemäß
spezieller Protokollbewertungsvereinbarung mit der FDA erreicht -
ROCKVILLE, Maryland, USA & LONDON--(Business Wire)--
Human Genome Sciences, Inc. (Nasdaq:HGSI) und GlaxoSmithKline PLC (GSK) gaben
heute bekannt, dass BENLYSTA (Belimumab) den primären Endpunkt in der
BLISS-76-Studie, der zweiten von zwei entscheidenden Phase-3-Studien an
seropositiven Patienten mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) erreicht hat.
Die Ergebnisse der BLISS-76-Studie aus 52 Wochen zeigten, dass Belimumab 10
mg/kg plus Standardtherapie verglichen mit dem Placebo plus Standardtherapie
nach 52 Wochen eine wesentliche Verbesserung der Ansprechrate bei den Patienten
basierend auf dem SLE Responder Index erreichen konnte. Die Ergebnisse der
Studie zeigten ebenfalls, dass Belimumab allgemein gut vertragen wurde, wie eine
ähnlich hohe Zahl an Abbrüchen aufgrund von Nebenwirkungen in allen
Behandlungsgruppen zeigte, wobei die Menge der Nebenwirkungen insgesamt bei den
mit Belimumab und Placebo behandelten Gruppen vergleichbar war. 

„Die Ergebnisse der BLISS-76-Studie bestätigen unsere Ansicht, dass BENLYSTA das
Potenzial hat, das seit Jahrzehnten erste neu zugelassene Arzneimittel für
Menschen, die mit systemischem Lupus leben, zu werden" sagte H. Thomas Watkins,
President und Chief Executive Officer von HGS. „Wir sind sehr stolz auf die
Innovation und die wissenschaftliche Gründlichkeit, die es möglich gemacht
haben, BENLYSTA bis zu diesem Punkt voranzubringen. Wir planen, die
Zulassungsanträge im ersten Halbjahr 2010 nach Erörterungen mit den
Regulierungsbehörden in den Vereinigten Staaten, Europa und anderen Regionen
einzureichen. Wir werden weiterhin mit GSK zusammenarbeiten, um dieses
Arzneimittel auf den Markt zu bringen, wo es Patienten mit erheblichem Bedarf zu
Gute kommen kann." 

Carlo Russo, M.D., Senior Vice President, Biopharm Development, GSK, sagte: „Die
Ergebnisse aus dieser zweiten entscheidenden Phase-3-Studie bestärken unseren
Glauben, dass Belimumab für Patienten mit Lupus, für die seit fünfzig Jahren
keine neue Behandlungsform zur Verfügung stand, eine bedeutende
Therapiemöglichkeit darstellen könnte. Wir freuen uns auf die Fortsetzung
unserer Zusammenarbeit mit HGS, um dieses wichtige Arzneimittel für die
Patienten verfügbar zu machen." 

Die Daten aus der BLISS-76-Studie wurden nach 52 Wochen in Übereinstimmung mit
dem Studienprotokoll analysiert, um einen potenziellen
Biologika-Zulassungsantrag in den USA und Marktzulassungsanträge in Europa und
anderen Regionen zu stützen. Jedoch läuft die BLISS-76-Studie noch und wird noch
24 Wochen weitergehen. Weitere Daten werden nach Abschluss der gesamten 76
Wochen dauernden Studie zur Verfügung stehen. Belimumab ist ein in der
Erprobungsphase befindliches Arzneimittel und das erste aus einer neuen
Arzneimittelklasse mit der Bezeichnung BLyS-spezifische Inhibitoren. Belimumab
wird von HGS und GSK im Rahmen einer im August 2006 abgeschlossenen Vereinbarung
über die gemeinsame Entwicklung und Vermarktung entwickelt. 

Hauptergebnisse der BLISS-76-Studie

„Wir freuen uns sehr, dass die Wirksamkeit der Behandlung mit Belimumab plus
Standardtherapie dem Placebo plus Standardtherapie sowohl bei BLISS-52 als auch
bei BLISS-76 überlegen war, wobei die Zahl der Nebenwirkungen insgesamt mit der
Behandlung mit Placebo plus Standardtherapie vergleichbar war", sagte David C.
Stump, M.D., Executive Vice President des Bereichs Forschung und Entwicklung von
HGS. „Belimumab hat in beiden Phase-3-Studien den primären Endpunkt gemäß der
speziellen Protokollbewertungsvereinbarung mit der FDA erreicht. Wir freuen uns
auf die vollständige Vorstellung der Ergebnisse der BLISS-76-Studie nach 52
Wochen im Rahmen einer angemessenen wissenschaftlichen Sitzung, hoffentlich im
ersten Halbjahr 2010." 

Weitere wichtige BLISS-76-Ergebnisse:

* Basierend auf einer Intention-to-Treat-Analyse (ITT) erreichte Belimumab 10
mg/kg seinen primären Wirksamkeitsendpunkt der Überlegenheit gegenüber dem
Placebo in Woche 52. Eine statistisch bedeutsame Verbesserung der Ansprechrate
bei Patienten auf Belimumab 10 mg/kg plus Standardtherapie zeigte sich gegenüber
Placebo plus Standardtherapie basierend auf dem SLE Responder Index in Woche 52:
43,2 % bei 10 mg/kg Belimumab, 40,6 % bei 1 mg/kg Belimumab und 33,8 % bei
Placebo (p=0,021 und p=0,10 bei 10 mg/kg bzw. 1 mg/kg Belimumab gegenüber dem
Placebo). Die Dosis mit 1 mg/kg plus Standardtherapie erreichte in der aktuellen
Studie keine statistisch signifikante Verbesserung. Der SLE Responder Index
definiert die Ansprechrate der Patienten als Verbesserung des
SELENA-SLEDAI-Scores um vier Punkte oder mehr ohne klinisch signifikante
BILAG-Verschlechterung und ohne klinisch signifikante Verschlechterung der
ärztlichen Gesamtbeurteilung (Physician`s Global Assessment). 
* Die wichtigsten vorgegebenen sekundären Wirksamkeitsendpunkte waren:

* Der Anteil an Patienten mit einer Reduzierung des SELENA-SLEDAI-Scores um
mindestens vier Punkte bis zur 52. Woche lag bei Belimumab 10 mg/kg bei 46,9 %,
bei Belimumab 1 mg/kg bei 42,8 % und beim Placebo bei 35,6 % (p=0,0062 und
p=0,087 bei Belimumab 10 mg/kg bzw. 1 mg/kg gegenüber Placebo). 
* Hinsichtlich der Verbesserung im Vergleich zum Studienbeginn gemäß ärztlicher
Gesamtbeurteilung (PGA) in Woche 24 gab es zwischen den Belimumab- und
Placebo-Behandlungsgruppen statistisch keinen Unterschied. Die durchschnittliche
PGA-Verbesserung in Woche 52, einem vorgeschriebenen wenn auch nicht
maßgeblichen sekundären Endpunkt, lag bei Belimumab 10 mg/kg bei 0,49, bei
Belimumab 1 mg/kg bei 0,55 und beim Placebo bei 0,46 (p=0,12 bei Belimumab 10
mg/kg bzw. p=0,022 bei 1 mg/kg gegenüber dem Placebo). 
* Bei Beginn der BLISS-76-Studie erhielten etwa 46 % der Patienten Steroide bei
einer Prednison-äquivalenten Dosis von mindestens 7,5 mg pro Tag. Bei diesen
Patienten lag der Prozentsatz, bei denen die durchschnittliche Steroid-Dosis
seit Studienbeginn während der letzten 12 Wochen der Studie um mindestens 25 %
auf 7,5 mg pro Tag oder weniger reduziert wurde, bei 16,7 % bei Belimumab 10
mg/kg, bei 19,2 % bei Belimumab 1 mg/kg und bei 12,7 % beim Placebo (statistisch
gegenüber Placebo nicht signifikant). 
* Die Verbesserung der gesundheitlichen Lebensqualität in Woche 24 gemäß
36-Score zur Erfassung der körperlichen Gesundheit (Physical Component Summary -
PCS) war unter den verschiedenen Behandlungsgruppen nicht wesentlich
unterschiedlich. Die durchschnittliche Verbesserung des SF-36-PCS-Scores in
Woche 52, einem vorgeschriebenen wenn auch nicht maßgeblichen sekundären
Endpunkt, lag bei Belimumab 10 mg/kg bei 3,41, bei Belimumab 1 mg/kg bei 4,37
und beim Placebo bei 2,85 (p=0,51 bei Belimumab 10 mg/kg bzw. p=0,012 bei 1
mg/kg gegenüber dem Placebo).

* Im Verlauf der BLISS-76-Studie wurde Belimumab allgemein gut vertragen, wobei
die Gesamtzahl der Nebenwirkungen, ernsthafte und/oder schwere Nebenwirkungen,
alle Infektionen, ernsthafte und/oder schwere Infektionen, sowie Abbrüche
aufgrund von Nebenwirkungen in den Behandlungsgruppen, die Belimumab plus
Standardtherapie und der Behandlungsgruppe, die Placebo plus Standardtherapie
erhielten, vergleichbar waren. Ernsthafte und/oder schwere Nebenwirkungen wurden
von 26,8 % der mit Belimumab behandelten Patienten und von 24,0 % der Patienten,
die das Placebo erhielten, berichtet. Von Infektionen wurde bei 72,1 % der mit
Belimumab behandelten Patienten berichtet und bei 67,3 % der Patienten, die das
Placebo erhielten. Von ernsthaften und/oder schweren Infektionen wurde bei 7,2 %
der mit Belimumab behandelten Patienten und bei 8,0 % der Patienten, die das
Placebo erhielten, berichtet. Von ernsthaften und/oder Infusionsreaktionen wurde
bei 1,1 % der mit Belimumab behandelten Patienten und bei 0,7 % der Patienten,
die das Placebo erhielten, berichtet. Die Zahl der Abbrüche aufgrund von
Nebenwirkungen machte in den mit Belimumab behandelten Gruppen 7,2 % und in der
mit dem Placebo behandelten Gruppe 7,6 % aus. Von Malignitäten wurde bei zwei,
drei bzw. einer Testperson in den Gruppen mit Belimumab 10 mg/kg, Belimumab 1
mg/kg bzw. Placebo berichtet. Im Verlauf der Studie gab es drei Todesfälle,
wobei einer, zwei bzw. null in den Gruppen mit Belimumab 10 mg/kg, Belimumab 1
mg/kg bzw. Placebo auftraten.

„Die Lupus-Gemeinde wartet seit Jahrzehnten auf eine positive Phase-3-Studie
eines in der Erprobungsphase befindlichen Arzneimittels gegen Lupus. Jetzt haben
wir zwei. Basierend auf den Daten, die uns nunmehr vorliegen, haben wir Anlass
zur Hoffnung, dass aus Belimumab eine signifikante neue Behandlung gegen Lupus
hervorgehen wird", sagte Joan T. Merrill, M.D., eine Forscherin im Rahmen der
Studie, Vorsitzende des klinischen pharmakologischen Forschungsprogramms der
Oklahoma Medical Research Foundation, Oklahoma City, und Professorin des
Bereichs Medizin am University of Oklahoma Health Sciences Center. 

Über das Entwicklungsprogramm der Phase 3 zu Belimumab

Das Phase-3-Entwicklungsprogramm zu Belimumab umfasst die zwei doppelblinden,
placebokontrollierten, multizentrischen Phase-3-Überlegenheitsstudien BLISS-52
und BLISS-76 zur Evaluierung der Wirksamkeit und Sicherheit von Belimumab plus
Standardtherapie im Vergleich zu Placebo plus Standardtherapie bei seropositiven
(HEp-2 ANA ≥ 1:80 und/oder Anti-dsDNA ≥ 30 IU/mL) Patienten mit SLE. Es handelt
sich dabei um das größte klinische Studienprogramm, das bislang mit
Lupus-Patienten durchgeführt wurde. Für BLISS-52 wurden 865 Patienten an 90
klinischen Standorten in 13 Ländern, darunter in erster Linie in Asien,
Südamerika und Osteuropa, randomisiert und behandelt. Für BLISS-76 wurden 819
Patienten an 136 klinischen Standorten in 19 Ländern, darunter größtenteils in
Nordamerika und Europa, randomisiert und behandelt. Der Aufbau der beiden
Studien ist ähnlich, sie unterscheiden sich jedoch hinsichtlich der
Behandlungsdauer: 52 Wochen für BLISS-52 und 76 Wochen für BLISS-76. Die Daten
aus BLISS-76 wurden nach 52 Wochen analysiert, um einen potenziellen
Biologika-Zulassungsantrag in den USA und Marktzulassungsanträge in Europa und
anderen Regionen zu stützen. HGS hat das Phase-3-Programm für Belimumab in
Zusammenarbeit mit GSK und führenden internationalen SLE-Experten entwickelt,
und das Programm wird gemäß einer speziellen Protokollbewertungsvereinbarung mit
der FDA durchgeführt. 

Der primäre Wirksamkeitsendpunkt von BLISS-52 und BLISS-76 ist die Ansprechrate
bei Patienten nach 52 Wochen basierend auf dem SLE Responder Index, definiert
als: (1) eine Reduzierung des Krankheitsaktivitätsscores SELENA SLEDAI (der
Aufschluss über eine klinisch relevante Verringerung der SLE-Krankheitsaktivität
gibt) um mindestens vier Punkte im Vergleich zum Studienbeginn; (2) keine
Verschlechterung der Erkrankung gemäß der ärztlichen Gesamtbeurteilung
(Physician`s Global Assessment, PGA) (wobei Verschlechterung als Steigerung um
0,30 Punkte oder mehr im Vergleich zum Behandlungsbeginn definiert wird); (3)
kein neuer Organbefall im BILAG-A-Score (der Aufschluss über eine wesentliche
Erhöhung der Lupus-Krankheitsaktivität gibt) und nicht mehr als ein neuer
Organbefall im BILAG-B-Score (der Aufschluss über eine mäßige Erhöhung der
Krankheitsaktivität gibt). Die Auswertung des primären Endpunkts erfolgt nach
dem Intention-to-Treat-Prinzip (ITT) und wird an Stratifizierungsfaktoren zu
Studienbeginn angepasst, darunter SELENA-SLEDAI-Score, Proteinurie und ethnische
Zugehörigkeit. 

In den beiden Phase-3-Studien wurden Patienten in eine von drei
Behandlungsgruppen randomisiert: 10 mg/kg Belimumab (BLISS-52, n = 290;
BLISS-76, n=273), 1 mg/kg Belimumab (BLISS-52, n = 288; BLISS-76, n=271) oder
Placebo (BLISS-52, n = 287; BLISS-76, n=275). Die Patienten erhalten an den
Tagen 0, 14 und 28 und danach im Abstand von 28 Tagen bis zum Ende der Studie
eine intravenöse Dosis. Alle Patienten werden zusätzlich zum Studienmedikament
einer Standardtherapie unterzogen. Die Sicherheit wird während beider Studien
von einem unabhängigen Datenüberwachungskomitee evaluiert. 

Über Belimumab

Belimumab ist ein humanes monoklonales Antikörpermedikament in der
Erprobungsphase, das speziell die biologische Aktivität des
B-Lymphozyten-Stimulators BLyS erkennt und hemmt. BLyS ist ein von HGS
entdecktes, natürlich vorkommendes Protein, das für die Heranreifung von
B-Lymphozyten zu Plasma-B-Zellen erforderlich ist. Plasma-B-Zellen produzieren
Antikörper, die erste Abwehr des Körpers gegen Infektionen. Es wird davon
ausgegangen, dass bei Lupus und bestimmten anderen Autoimmunerkrankungen ein
erhöhter BLyS-Spiegel zur Produktion von Autoantikörpern beiträgt, d. h.
Antikörpern, die das körpereigene gesunde Gewebe attackieren und zerstören. Das
Vorhandensein von Autoantikörpern scheint mit der Krankheitsschwere zu
korrelieren. Vorklinische und klinische Studien deuten darauf hin, dass
Belimumab den Autoantikörperspiegel bei SLE reduzieren kann. Die Ergebnisse von
zwei entscheidenden Phase-3-Studien, BLISS-52 und BLISS-76, lassen darauf
schließen, dass Belimumab in der Lage ist, die SLE-Krankheitsaktivität zu
mindern. 

Über die Zusammenarbeit von HGS und GSK

Im August 2006 haben HGS und GSK eine definitive Vereinbarung über die
gemeinsame Entwicklung und Vermarktung geschlossen, gemäß der HGS für die
Durchführung der Phase-3-Studien zu Belimumab mit Unterstützung durch GSK
verantwortlich ist. Die Unternehmen werden die Entwicklungskosten für die Phasen
3/4, die Vertriebs- und Marketingaufwendungen und Gewinne für sämtliche gemäß
der aktuellen Vereinbarung vermarktete Produkte zu gleichen Teilen tragen bzw.
unter sich aufteilen. 

Über systemischen Lupus erythematodes

Systemischer Lupus erythematodes (SLE) ist eine chronische, lebensbedrohliche
Autoimmunerkrankung. Weltweit leiden ca. fünf Millionen Menschen, davon etwa 1,5
Millionen in den USA, an verschiedenen Formen von Lupus, einschließlich SLE.
Lupus kann in jedem Alter auftreten, kommt jedoch überwiegend bei jungen
Menschen im Alter von 15 bis 45 Jahren vor. Ca. 90 Prozent der diagnostizierten
Patienten sind Frauen. Afroamerikanerinnen erkranken mit dreimal höherer
Wahrscheinlichkeit an Lupus, und auch bei Frauen lateinamerikanischer,
asiatischer und indianischer Abstammung tritt die Erkrankung häufiger auf. Zu
den Symptomen zählen unter Umständen extreme Müdigkeit, schmerzende und
geschwollene Gelenke, ungeklärtes Fieber, Hautausschlag und Nierenprobleme.
Lupus kann zu Arthritis, Nierenversagen, Herz- und Lungenentzündung, Störungen
des zentralen Nervensystems, Entzündungen der Blutgefäße und Blutkrankheiten
führen. Seit über 50 Jahren ist von den Regulierungsbehörden kein neues
Arzneimittel mehr gegen Lupus zugelassen worden. Weitere Informationen über
Lupus erhalten Sie auf den Websites der Lupus Foundation of America unter
www.lupus.org, des Lupus Research Institute unter
www.lupusresearchinstitute.org, des National Institute of Arthritis and
Musculoskeletal and Skin Diseases unter www.niams.nih.gov oder von Lupus Europe
unter www.elef.rheumanet.org. 

Telefonkonferenz

Die Geschäftsführung von HGS wird heute um 8.15 Uhr Eastern Time eine
Telefonkonferenz zur Erörterung dieser Pressemitteilung abhalten. Investoren
können die Telefonkonferenz telefonisch verfolgen, indem sie fünf bis zehn
Minuten vor Beginn der Konferenz die Nummer +1-800-753-9057 bzw.
+1-913-312-0718, Zugangsschlüssel 9331404, wählen. Eine Aufnahme der
Telefonkonferenz wird einige Stunden nach Ende der Konferenz zur Verfügung
stehen. Investoren können diese Aufnahme unter der Telefonnummer +1-888-203-1112
bzw. +1-719-457-0820, Bestätigungsschlüssel 9331404 hören. Die heutige Konferenz
wird darüber hinaus als Webcast unter www.hgsi.com übertragen. Investoren, die
an einer Verfolgung des Live-Webcasts interessiert sind, sollten sich vor Beginn
der Telefonkonferenz einloggen, um möglicherweise benötigte Software
herunterzuladen. Sowohl die Audioaufnahme als auch die Archivversion des
Webcasts der Telefonkonferenz werden einige Tage zur Verfügung stehen. 

Über GlaxoSmithKline

Die Zusammenarbeit von GlaxoSmithKline mit HGS wird vom Geschäftsbereich für
Forschung und Entwicklung GSK Biopharma geleitet, der neue Ansätze verfolgt, um
das therapeutische Potenzial von Biopharmazeutika für Patienten mit schweren
Autoimmunkrankheiten zu nutzen. Diese innovative Forschung ist eine der
Möglichkeiten, wie GSK, eines der weltweit führenden forschungsbasierten Pharma-
und Gesundheitsunternehmen, seinem Engagement für die Verbesserung der
Lebensqualität von Patienten nachkommen kann, da das Unternehmen es Menschen
ermöglicht, aktiver zu sein, sich besser zu fühlen und länger zu leben. Weitere
Informationen über GlaxoSmithKline finden Sie im Internet unter www.gsk.com. 

Über Human Genome Sciences

Die Mission von HGS ist es, mittels wissenschaftlicher und medizinischer
Exzellenz innovative Arzneimittel für Patienten mit ungedecktem medizinischen
Bedarf bereitzustellen. Die klinische Entwicklungspipeline von HGS umfasst
neuartige Arzneimittel zur Behandlung von Lupus, Hepatitis C, Lungenmilzbrand
und Krebs. 

Das Unternehmen konzentriert sich derzeit darauf, seine beiden am weitesten
entwickelten Arzneimittel, BENLYSTA (Belimumab) zur Lupus-Behandlung und ZALBIN
(Albinterferon alfa-2b) gegen Hepatitis C, möglichst schnell auf den Markt zu
bringen. BENLYSTA hat in zwei entscheidenden Phase-3-Studien zu systemischem
Lupus erythematodes erfolgreich den primären Endpunkt erreicht, und die
Einreichung des Zulassungsantrags in den USA, Europa und anderen Regionen ist
für das erste Halbjahr 2010 geplant. Die Phase-3-Entwicklung von ZALBIN ist
abgeschlossen, und die Einreichung von weltweiten Zulassungsanträgen ist für das
vierte Quartal 2009 vorgesehen. Im Mai 2009 hat HGS einen
Biologika-Zulassungsantrag für Raxibacumab zur Behandlung von Lungenmilzbrand
bei der US-Arzneimittelbehörde FDA gestellt. Darüber hinaus verfügt HGS über
umfangreiche finanzielle Rechte an bestimmten Produkten in der klinischen
Pipeline von GSK, darunter an Darapladib, das sich derzeit in der
Phase-3-Entwicklung bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit befindet, und an
Syncria (Albiglutide), das gegenwärtig im Rahmen eines
Phase-3-Entwicklungsprogramms bei Patienten mit Typ-2-Diabetes evaluiert wird. 

Weitere Informationen über HGS erhalten Sie auf der Website des Unternehmens
unter www.hgsi.com. Medizinische Fachkräfte und Patienten, die sich für die
klinischen Studien zu HGS-Produkten interessieren, können eine E-Mail schicken
medinfo@hgsi.com oder telefonisch unter (877) 822-8472 mit HGS Kontakt
aufnehmen. 

Safe-Harbor-Erklärung von HGS

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne von
Abschnitt 27A des Securities Act von 1933 in der jeweils geltenden Fassung und
Abschnitt 21E des Securities Exchange Act von 1934 in der jeweils geltenden
Fassung. Die zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf den gegenwärtigen
Vorhaben, Ansichten und Erwartungen von Human Genome Sciences. Diese Aussagen
stellen keine Gewährleistung für zukünftige Ergebnisse dar und unterliegen
bestimmten Risiken und Unsicherheiten, die sich schwer vorhersagen lassen. Die
tatsächlichen Ergebnisse können erheblich von diesen zukunftsgerichteten
Aussagen abweichen, und zwar aufgrund des unerprobten Geschäftsmodells von Human
Genome Sciences, seiner Abhängigkeit von neuen Technologien, der Unsicherheit
und des Zeitpunkts der Durchführung klinischer Studien, der Fähigkeit von Human
Genome Sciences, Produkte zu entwickeln und zu vermarkten, der Abhängigkeit des
Unternehmens von Mitarbeitern in Bezug auf Dienstleistungen und Umsätze, seiner
beträchtlichen Verschuldung und Leasingverbindlichkeiten, seiner sich
verändernden Anforderungen und Kosten in Verbindung mit Anlagen, des
Wettbewerbsdrucks, der Unsicherheit des Schutzes von Patenten und geistigem
Eigentum, der Abhängigkeit von Human Genome Sciences von wichtigen
Führungskräften und Lieferanten, der Unsicherheit in Bezug auf die Regulierung
von Produkten, der Auswirkungen zukünftiger Allianzen oder Transaktionen und
anderen, in den von dem Unternehmen bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC
eingereichten Unterlagen beschriebenen Risiken. Bestehenden und potenziellen
Investoren wird nahegelegt, sich nicht in unangemessenem Maße auf diese
zukunftsgerichteten Aussagen zu verlassen, die lediglich den Stand der Dinge zum
heutigen Datum widerspiegeln. Human Genome Sciences verpflichtet sich nicht, die
in dieser Mitteilung enthaltenen Informationen zu aktualisieren oder zu ändern,
sei es aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder Umstände oder
aus anderen Gründen. 

Zukunftsgerichtete Aussagen von GlaxoSmithKline:

Gemäß der Safe-Harbor-Bestimmungen des US-amerikanischen Private Securities
Litigation Reform Act aus dem Jahr 1995 weist GSK seine Investoren darauf hin,
dass sämtliche, einschließlich der in dieser Mitteilung enthaltenen,
zukunftsgerichteten Aussagen oder Prognosen seitens GSK Risiken und
Unsicherheiten unterliegen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen
Ergebnisse wesentlich von den erwarteten Ergebnissen abweichen. Faktoren, die
sich auf das Geschäft von GSK auswirken können, sind im Abschnitt „Risk Factors"
(Risikofaktoren) im Teil „Business Review" (Geschäftsüberblick) im Jahresbericht
von GSK auf Formblatt 20-F für 2008 beschrieben. 

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die
offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren
Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original
veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit
der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

ANSPRECHPARTNER HGS:
Medien
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Vice President, 301-315-2777
Öffentlichkeitsarbeit
oder
Investoren
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Senior Director, Anlegerpflege
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Gwenan White, (020) 8047-5502
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