Draghi - Erholung in Euro-Zone erst ab zweitem Halbjahr 2013

Fri Nov 30, 2012 6:35am EST

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Paris, 30. Nov (Reuters) - Trotz der jüngsten Entspannung an
den Märkten wird die europäische Schuldenkrise nach Worten von
EZB-Präsident Mario Draghi noch bis weit ins kommende Jahr auf
die Konjunktur drücken. "Wir haben die Krise noch nicht
überwunden", sagte Draghi am Freitag dem französischen
Radiosender Europe 1. "Die Erholung im größten Teil der
Euro-Zone wird sicher in der zweiten Jahreshälfte 2013
beginnen." Die Konsolidierung der Staatshaushalte dämpfe zwar
kurzfristig die wirtschaftliche Aktivität, sei aber
unvermeidlich, betonte der Italiener. 
    Auf einer Finanzkonferenz in Paris, auf der Draghi ebenfalls
sprach, unterstrich auch der Internationale Währungsfonds (IWF)
die Notwendigkeit, dass die Regierungen ihre Haushalte in
Ordnung bringen. Dies müsse aber mit Vernunft geschehen
angesichts der fragilen Wirtschaftslage in der Euro-Zone,
schränkte IWF-Chefin Christine Lagarde ein. Oberste Priorität
habe allerdings nun die Schaffung der geplanten Bankenunion. 

 (Reporter: Daniel Flynn, Leigh Thomas; geschrieben von Georg
Merziger; redigiert von Ralf Bode)
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