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Norweger und Briten schließen Fischerei-Abkommen

Dead Salmon is seen in a fish farm in Lofoten, Norway, May 27. A surge of algae has killed an estimated 8 million salmon at Norwegian fish farms over the past week. NTB Scanpix/Berit Roald via REUTERS. ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. NORWAY OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN NORWAY.

Oslo/London (Reuters) - Norwegen und Großbritannien haben sich auf ein Fischereiabkommen für die Zeit nach dem Brexit verständigt.

Eine bilaterale Vereinbarung unter anderem über Fangquoten und den Gewässerzugang werde am Mittwoch in London unterzeichnet, teilte das norwegische Industrie- und Fischereiministerium mit. Der Rahmenvertrag soll demnach am 1. Januar in Kraft treten, wenn die Übergangsphase nach dem Ausstieg der Briten aus der Europäischen Union (EU) beendet ist. Norwegen gehört zwar nicht der EU an, ist aber in den EU-Binnenmarkt integriert. Deshalb muss das Land im Zuge des Brexit neue Handelsabkommen mit den Briten abschließen. Bei deren Verhandlungen mit der EU gehören Fischereirechte zu den größten Streitpunkten.

Die EU pocht auf eine Vereinbarung, die Schiffen von EU-Mitgliedsstaaten wie Frankreich und den Niederlanden den Zugang zu britischen Gewässern sichert. Großbritannien hält dem entgegen, dass es mit dem Ende der Übergangszeit unabhängig sei und wieder allein über den Gewässerzugang entscheiden könne. Britische Fischereiverbände nahmen die Einigung mit Norwegen zum Anlass, um Kritik an der Haltung der EU zu üben. Das Abkommen zeige, dass die Forderungen der EU gegenüber Großbritannien maßlos seien, so der Dachverband der Vereinigungen britischer Fischer.

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