May 17, 2020 / 1:46 AM / in 19 days

Tourismusbranche fordert milliardenschweren Hilfsfonds

Berlin, 17. Mai (Reuters) - Die von der Coronakrise schwer getroffene deutsche Tourismuswirtschaft fordert einen milliardenschweren staatlichen Hilfsfonds. Die aktuellen Kreditprogramme würden die meisten Unternehmen nur in die Überschuldung treiben, sagte der Präsident des Branchenverbandes BTW, Michael Frenzel, der Zeitung “Bild am Sonntag”. “Daher brauchen wir einen Rettungsfonds, der hilft, Verluste von mindestens 16 Milliarden Euro abzufangen.” Frenzel verlangte dem Vorabbericht zufolge, dass der Staat mit 5000 bis 13.000 Euro pro bedrohtem Arbeitsplatz einspringt. Insgesamt seien 1,2 Millionen Jobs in Gefahr. “Der Tourismuswirtschaft werden allein im Jahr 2020 mehr als 100 Milliarden Umsatz fehlen”, sagte er.

geschrieben von Georg Merziger Bei Rückfragen wenden Sie sich an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069-7565 1236 oder 030-2888 5168.

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