May 7, 2020 / 4:33 AM / 22 days ago

POLITIK-BLICK-Chemiunfall in Indien fordert mindestens 6 Tote und 120 Verletzte

07. Mai (Reuters) - Es folgt der Reuters-Blick zu den politischen Entwicklungen über die Top-Themen des Tages hinaus:

INDIEN/CHEMIEUNFALL - Bangalore: Mindestens sechs Menschen, darunter ein Kind, sind nach einem Gasleck in einem LG- Werk in Indien gestorben. Offiziellen Angaben zufolge wurden weitere 120 Personen verletzt und mit Atembeschwerden und Augenproblemen in Krankenhäuser gebracht. Der Chemieunfall ereignete sich in Dorf in der Nähe von Visakhapatnam im südindischen Bundesstaat Andhra Pradesh, berichtete die Nachrichtenagentur ANI unter Berufung auf Mitarbeiter der Gesundheitsbehörden. Auf Twitter veröffentlichte Bilder zeigten Rettungsdienste wie Polizisten, Feuerwehr, Krankenwagen vor Ort. Reuters konnte die Echtheit der Bilder zunächst nicht überprüfen. Der südkoreanische Batteriehersteller LG Chemical war nicht sofort für eine Stellungnahme erreichbar.

IRAK/REGIERUNGSBILDUNG - Bagdad: Im Irak hat das Parlament einer neuen Regierung unter Ministerpräsident Mustafa al-Kadhimi zugestimmt. Nach einem monatelangen Machtkampf wurde dem ehemaligen Geheimdienstchef das vertrauen ausgesprochen. “Die Sicherheit, Stabilität und das Aufblühen des Irak ist unser Weg”, schrieb Kadhimi auf seinem Twitter-Account. US-Außenminister Mike Pompeo begrüße die neue Regierung in einem Telefonat mit Kadhimi, teilte das US-Außenministerium mit. Die USA würden für 120 Tage eine Ausnahmegenehmigung erneuern, die es dem Irak erlaubt, Strom aus dem Iran zu importieren, “um die richtigen Bedingungen für den Erfolg” der neuen Regierung zu schaffen. Zuletzt war die Genehmigung nur um 30 Tage verlängert worden. Der ehemalige Ministerpräsident Adel Abdul Mahdi, der eine Übergangsregierung geführt hatte, trat im vergangenen Jahr zurück, als regierungsfeindliche Demonstranten zu Tausenden wegen hoher Arbeitslosigkeit auf die Straße gingen und die Absetzung der irakischen herrschenden Elite forderten.

POLEN/PRÄSIDENTSCHAFTSWAHL - Warschau: Polens regierende Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) und ihr Junior-Koalitionspartner haben eine Einigung erzielt, um eine für Sonntag geplante Präsidentschaftswahl zu einem späteren Zeitpunkt zu ermöglichen. Dies gaben die beiden Parteien am späten Mittwoch in einer von der Nachrichtenagentur PAP zitierten Erklärung bekannt. Wenn der Oberste Gerichtshof die nicht abgehaltene Wahl dann für ungültig erklärt habe, werde “der Parlamentssprecher zum frühestmöglichen Zeitpunkt Neuwahlen ankündigen”, hieß es. Das Parlament soll am Donnerstag über einen Regierungsvorschlagvorschlag zur Einführung einer Briefwahl abstimmen. Der Zeitpunkt der Wahl war in Polen umstritten, da die PiS darauf bestand, die Abstimmung trotz der Coronavirus-Pandemie wie geplant abzuhalten. Die Opposition warft der Regierung vor, bei einer Wahl am 10. Mai einen politischen Gewinn über die Gesundheit der Bürger zu stellen. (Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 030/2888-5168 oder 069/7565-1236.)

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