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Betrugsfall bei jüdischer Claims-Conference für Holocaust-Opfer

New York (Reuters) - Bei der renommierten jüdischen Claims Conference (JCC) für Opfer des Holocaust sind Gelder im Volumen von vermutlich mehr als 42 Millionen Dollar veruntreut worden.

Gegen 17 mutmaßliche Betrüger, darunter sechs Mitarbeiter der Organisation, wurde am Dienstag in den USA Anklage erhoben. Sie sollen für etwa 5500 Auszahlungen auf Basis gefälschter Ansprüche verantwortlich sein.

Julius Berman, der Vorstandsvorsitzende der Conference on Jewish Material Claims Against Germany, wie die Organisation offiziell heißt, zeigte sich entsetzt über die Vorgänge. Es sei unglaublich, dass Einzelpersonen Geld zur eigenen Bereicherung entwendet hätten, das für Überlebende des schlimmsten Verbrechens der Geschichte gedacht gewesen sei. Die Claims Conference wurde 1951 in New York gegründet. Den Angeklagten drohen bis zu 20 Jahren Haft.

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