May 21, 2020 / 4:38 AM / 10 days ago

FIRMEN-BLICK-Expedia signalisiert Erholung der Nachfrage im Mai

21. Mai (Reuters) - Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

EXPEDIA - Bangalore: Das Online-Reisebuchungsunternehmen geht infolge einer Erholung der Nachfrage im Mai von einem geringeren Verlust im zweiten Quartal als erwartet aus. “Was wir gesehen haben, sind kleine Anzeichen einer Erholung an Orten, an denen Lockerungen möglich geworden sind, wodurch die Menschen jetzt anfangen können, über ihren Sommerurlaub nachzudenken”, teilte das Unternehmen mit. Im ersten Quartal fielen die Bruttobuchungen um 39,2 Prozent auf 17,89 Milliarden Dollar. Der Expedia zurechenbare Nettoverlust belief sich im Quartal zum 31. März auf 1,3 Milliarden Dollar, verglichen mit 103 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Ohne Posten verbuchte das Unternehmen einen stärker als erwarteten Quartalsverlust von 1,83 Dollar pro Aktie, verglichen mit der durchschnittlichen Analystenschätzung von 1,23 Dollar, wie aus IBES-Daten von Refinitiv hervorgeht. Der Umsatz sank um 15,3 Prozent auf 2,21 Milliarden Dollar.

MASTERCARD - Bangalore: Der zweitgrößte Zahlungsabwickler der Welt bietet seinen Mitarbeitern an, erst mit der Verfügbarkeit eines Covid-19-Impfstoffs an ihre Büroarbeitsplätze zurückzukehren. “Sobald es angemessene Tests und einen Impfstoff gibt und die Menschen sich sicher fühlen, werden wir mehr Mitarbeiter im Büro sehen”, sagte Personalchef Michael Fraccaro der Nachrichtenagentur Reuters. Der US-Konzern schloss sich damit anderen Technologie- und Finanzunternehmen an, die erklärt hatten, in absehbarer Zukunft keine umfassende Back-to-the-Office-Initiativen umzusetzen, einschließlich der Hauptkonkurrenten American Express und Visa. Aber Mastercard ist einen Schritt weiter gegangen als andere, indem das Unternehmen mitteilte, auf einen Impfstoff zu warten und damit seinen Fahrplan zur Wiedereröffnung nicht der Aufhebung der staatlichen Beschränkungen anpasst. Etwa 90 Prozent der Belegschaft würden derzeit aus der Ferne arbeiten, auch in Überseestandorten wie Peking und Shanghai, sagte Fraccaro. Wenn sich die Situation stabilisiere, könnten Unternehmen auf der ganzen Welt feststellen, dass ihre Büros nur etwa 30 Prozent belegt sind, sagte Fraccaro. Der Zahlungsabwickler prüfe daher auch seine zukünftigen Immobilienbedürfnisse und erwäge die Konsolidierung von Büros. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Westchester beschäftigt weltweit fast 20.000 Mitarbeiter. (Zusammengestellt in den Redaktionen Berlin, Frankfurt und Zürich. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern +49 69 7565 1232 oder +49 30 2888 5168.)

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